Freitag, 18. Oktober 2013

Leckere Ergebnisse

So, jetzt muss ich euch langsam mal meine 
kulinarischen Genüsse präsentieren
die ich in letzter Zeit gezaubert habe. 
 
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Die da wären: 
Quittengelee, Quittenbrot und Quittenlikör, 
außerdem Zwetschgenkernamaretto, 
Himbeer-, Zwetschgen-, Johannisbeermischmaschmarmelade.

Für ein paar davon gibts auch Rezepte, 
die Mischmaschmarmelade kann sich natürlich jeder 
nach Belieben zusammenstellen. 

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So, nun gehts los, fangen wir mit den Quitten an.
Heuer bekam ich 2 Eimer Quitten von meiner Freundin geschenkt.
Und ich hab mich riiiiesig drüber gefreut!
Vorher hatte ich Quittenprodukte noch nie probiert,
aber ich bin begeistert von dem außergewöhnlichen,
etwas säuerlichen Geschmack!

Allerdings haben Quitten die Eigenheit besonders hart zu sein 
und sind daher nicht allzu einfach zu verarbeiten.
Außerdem besitzen sie eine Art Pelz, den man vor 
der Verarbeitung, bzw. dem Waschen abreiben sollte.


Quittengelee: 

Quitten vorbereiten (Flaum abreiben und waschen)
 und in Stücke schneiden.
Achtung, sie werden sehr schnell braun, 
Zitronensaft hilft da etwas.



Danach dann entsaften und die Fruchtreste im Topf 
noch über Nacht abtropfen lassen. 
Das steigert den Saftertrag ziemlich.


  





Von einem vollen Topf Quittenstücken bekam 
ich ca. 2 Liter Saft.


Dem gewonnenen Saft hab ich erst mal die  
richtige Menge Gelierzucker zugesetzt.

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  • Bei Saft bedeutet das 3/4 Liter Saft auf 1 Paket Gelierzucker 2:1!
  • Bei Fruchtstücken braucht man 500g Frucht auf
    1 Paket Gelierzucker 2:1
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Das musste erst mal aufkochen ...





 und dann 4 Minuten sprudelnd kochen.


Achtung! 
Quittensaft enthält viel Pektin und schäumt sehr stark!
Gut aufpassen und rühren, damit das Ganze nicht überkocht.


So, jetzt noch den Schaum abschöpfen, der sich auf der Oberfläche gebildet hat.



Der Schaum ist zwar sehr lecker und essbar, aber er sieht 
nicht besonders schön aus,
wenn er im Marmeladenglas oben abgelagert ist.


Tipp von mir: 

den Schaum in ein Schüsselchen füllen, im Kühlschrank lagern und
am nächsten Tag gleich ab damit aufs Frühstücksbrötchen.
Oder ins Müsli oder Joghurt rühren.
Schmeckt auch super!



 
Jetzt das Gelee in saubere Gläser füllen und gut zuschrauben.
Kopfüber 10 Minuten stehen lassen.
Das desinfiziert nochmal  den Deckel.
Dann abkühlen lassen und genießen!




Und damit ihr euer Quittengelee auch 
beschriften könnt, hab ich gleich ein 
schönes Etikett zum Downloaden gebastelt.

 Die Jahreszahl dürft ihr selbst eintragen.
 


Viel Spaß  beim Quittengelee kochen!

Im nächsten Post könnt ihr dann sehen, was aus den übrig gebliebenen Fruchtstücken 
vom Entsaften geworden ist.
 

Kommentare:

  1. In der Türkei sagt man, dass schwangere Frauen schöne Kinder bekommen wenn sie Quitten essen! Was soll ich sagen, ich hab's probiert und bin begeistert vom Ergebnis ;))
    Haber selber noch nie was mit Quitten gemacht aber esse sie gerne roh oder als Gelee..

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  2. Oh, das ist aber interessant, Belkis! Ich habe noch nie gehört, dass jemand die Quitten roh isst!
    Muss ich doch glatt mal probieren. Ich dachte immer die schmecken roh nicht, habs aber auch noch nicht versucht.

    Danke für die Info!

    LG Susi

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Schön, dass du her gefunden hast! Ich freu mich auch riesig, wenn du mir ein paar Worte da lässt!